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Wer  sind und waren die QueerFlöten?

  1. Im Frühjahr 1993 hatten sich ein paar junge Lesben und Schwule zusammengetan, um einen gemischten Chor zu gründen. „Die persönliche Lust am Singen war das Motiv“, sagt eine Gründungsfrau. Gesungen wurde und wird alles, was in Notenform zur Verfügung steht.
  2. Seither ist viel passiert im und mit dem Chor. Durch Mitglieder- und Chorleiterwechsel hat eine sich ständig verändernde Gruppe unseren Chor gestaltet, so hat sich auch das Bild nach außen, die Ausstrahlung verändert.
  3. Im Laufe der Jahre wurde der Chor ein fester Bestandteil der Schwulen Filmwoche, Lesben-Filmtage sowie des Welt-Aids-Tages. Regelmäßig nahm er an den europäischen lesbisch-schwulen Chorfestivals teil.
  4. Es erfolgten auch Einladungen von anderen Homo-Chören, so etwa nach München, Stuttgart, Karlsruhe, Frankfurt, London oder Basel. Der Chor bereicherte aber auch die Freiburger Kulturszene, indem er andere Chöre nach Freiburg zu gemeinsamen Konzerten einlud und eingeladen wurde.
  5. Neben dem musikalischen Engagement hatte auch die politische Dimension ihren Stellenwert. Und das nicht nur durch die Präsenz in den Medien. Allein schon durch sein öffentliches Auftreten konnte der Chor manchen Denkanstoß auf den Weg bringen.

Wer  singt bzw. sang bei den QueerFlöten?

  1. Frauen, Männer, irgendwas dazwischen oder außerhalb
  2. Singles, Alleinlebende, Mamasöhnchen, WG-Erprobte, In-wilder-Partnerschaft-Lebende, Verlebenspartnerte, Geschiedene
  3. Mütter und Väter, Söhne und Töchter
  4. Echte Freiburger Bobbele, „Zugreiste“, Dahergelaufene, ElsässerInnen, Ortenauer, Landeier, Countrydykes, EmmendingerInnen, BerlinerInnen
  5. Manchmal holen wir uns von überall Verstärkung her, wenn auch nur für eine gewisse Zeit: z.B. aus Berlin, Finnland, USA, Frankreich, Australien, Brasilien
  6. Lesben und Schwule, Bisexuelle, Unschlüssige, Wechselhafte, verschwindend wenige „echte“ Heterosexuelle.

 

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